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Programmieren mit KI · Einsteiger

Schema

Auch bekannt als: Datenmodell, Datenbankschema

Die Struktur einer Datenbank. Sie legt fest, welche Entitäten es gibt (zum Beispiel Kunde, Bestellung, Produkt), welche Felder sie haben und wie sie zusammenhängen. Das Schema nachträglich zu ändern ist der teuerste Moment im Lebenszyklus.

Ein Schema beschreibt, aus welchen Bausteinen deine Anwendung besteht und wie sie zusammenhängen. Bei einer Notiz-App zum Beispiel: Notiz, Tag, Autorin, Workspace. Bei einem Online-Shop: Kunde, Bestellung, Produkt, Warenkorb-Position.

Was zum Schema gehört

Pro Entität drei bis fünf Pflichtfelder und die Beziehungen zu anderen Entitäten. Eine Notiz gehört zu einer Autorin. Eine Notiz hat mehrere Tags. Ein Workspace enthält viele Notizen. Mehr braucht es für den ersten Entwurf nicht.

Warum das Schema wichtig ist

Das Schema ist die Fundament-Entscheidung deiner App. Sitzt es, ist alles weitere Ausbau. Sitzt es nicht, ist die Änderung später teuer, weil schon produktive Daten drin liegen und jede Schema-Änderung alles Bestehende mitziehen muss. Das nennt man Migration.

Schema vor dem Agenten zeichnen

Ein bewährter Ablauf: Vor dem ersten Build das Schema auf Papier skizzieren, drei bis fünf Entitäten, die Pfeile dazwischen. Das übergibst du dem Agenten als Vorgabe, nicht als Frage. Lässt du den Agenten raten, nimmt er die naheliegendste Variante. Oft passt die nicht zu deinem echten Anwendungsfall.

Zuletzt aktualisiert: 20. April 2026