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Agent Skills – Arbeit einmal beschreiben, immer wieder nutzen

Schritt 1 von 9

Einführung

Warum wiederkehrende Arbeit in eine Datei gehört und was ein Skill von einem Prompt unterscheidet

Lesson-Header: derselbe handgeschriebene Zettel hängt siebenmal über einer Werkbank, davor ein ungenutzter Messingstempel

Das Erklären, das nie aufhört

Montagmorgen. Du öffnest einen Chat und tippst zum vierzigsten Mal, wie der Wochenreport aussehen soll. Welche Zahlen zuerst. Welcher Ton. Was auf keinen Fall reingehört. Die KI liefert etwas Brauchbares, du korrigierst zweimal nach, das Ergebnis passt. Nächsten Montag fängst du von vorne an.

Das Ergebnis ist jedes Mal in Ordnung. Der Weg dorthin ist jedes Mal derselbe. Und genau das ist die Verschwendung: Du zahlst deine Einarbeitung wöchentlich neu, statt einmal.

💡
Ein Agent Skill ist eine Arbeitsanweisung, die als Datei lebt statt als Prompt im Chat. Ein kleines Paket aus einer Anweisungsdatei und optionalen Referenzdateien, das dem Agenten einen wiederholbaren Ablauf beibringt. Was Skills im Anthropic-Ökosystem sind und wo sie überall laufen, steht in der Lesson Das Anthropic-Ökosystem. Hier geht es darum, wie du einen baust, der hält.

Prompt, Projektanweisung, Skill

Drei Dinge, die oft in einen Topf geworfen werden. Sie unterscheiden sich darin, wie lange sie leben und wer den Ablauf im Kopf behält.

Lebt Gilt für Wer kennt den Ablauf
PromptEinen ChatDiese eine AufgabeDu. Jedes Mal neu.
ProjektanweisungEin ProjektAlles in diesem ProjektDie Datei. Aber unspezifisch.
Agent SkillDauerhaftEine benannte AufgabeDer Skill. Du rufst nur auf.

Die Projektanweisung sagt, wie hier generell gearbeitet wird. Der Skill sagt, wie diese eine Aufgabe abläuft. Dieselbe Disziplin, eine Ebene spezifischer. Wer schon mit einer Projekt-Anweisungsdatei gearbeitet hat, kennt das Prinzip aus Prompts, die halten.

Wo Skills in der Reifetreppe stehen

In der Lesson KI-Agenten führen stehen vier Stufen: erst der Assistent im Chat, dann Skills, dann automatisierte Abläufe, dann der Agent, der orchestriert. Skills sind Stufe zwei. Sie sind der Punkt, an dem du aufhörst, Muster zu wiederholen, und anfängst, sie festzuhalten. Diese Lesson füllt diese Stufe aus.

Step Worum es geht
1. Typen & AuswahlWelche Art Skill du brauchst und wann sich einer lohnt
2. Zuschnitt & MindsetWarum ein Skill eingearbeitet wird und wie groß er sein darf
3. Die vier BauwegeWoher der erste Entwurf kommt
4. Die schlanke SKILL.mdWas in die Hauptdatei gehört und was auf keinen Fall
5. Progressive DisclosureReferenzdateien und Sub-Agents als Kontext-Schutz
6. Testen & NachschärfenTesten, Ursachen finden, nachschärfen
Voraussetzung: Du solltest Prompts strukturiert schreiben können und wissen, was Context ist. Falls nicht, mach vorher Der Prompt-Baukasten und Context Management. Diese Lesson baut darauf auf.
Schritt 2 von 9

Typen & Auswahl

Schritt 1 – Warum nicht jede Aufgabe einen Skill verdient

Step-Header: ein alter Setzkasten aus Holz, Messingstempel in zwei Gruppen einsortiert

Geliehenes Werkzeug oder eigener Prozess

Skills teilen sich in zwei Familien. Der Unterschied ist nicht technisch, sondern eine Frage der Herkunft: Kann ich den fertig übernehmen, oder steckt mein eigener Ablauf drin?

Helfer-Skills Arbeits-Skills
ZweckAllgemeine UnterstützungDein konkreter Workflow
BeispieleFaktencheck, Text entschwurbeln, Zusammenfassen nach festem RasterAngebots-Check, Wochenreport, Interview-Auswertung
HerkunftOft fertig verfügbarMusst du bauen
AnpassungWenig bis keineSteckt komplett in deinem Wissen

Helfer-Skills sind ein guter Einstieg, weil du sofort siehst, wie sich ein Skill anfühlt. Der eigentliche Hebel liegt aber bei den Arbeits-Skills. Dort steckt das Wissen, das sonst nur in deinem Kopf liegt.

Arbeits-Skills: mit dir oder ohne dich

Arbeits-Skills teilen sich noch einmal. Die Frage ist, ob während des Ablaufs eine Entscheidung fällt, die dir gehört.

Typ Läuft Passt, wenn Beispiel
AutonomOhne dich, oft nach ZeitplanEs gibt genau einen richtigen WegEingehende Anfragen nach Dringlichkeit sortieren
BegleitetMit Haltepunkten für dichUnterwegs fällt eine Geschmacks- oder RisikoentscheidungAngebotsentwurf, bei dem du den Zuschnitt wählst
⚠️
Häufiger Fehler: Einen Ablauf autonom bauen, obwohl mittendrin eine Bewertung steckt, die du treffen musst. Das Ergebnis ist dann jedes Mal plausibel und jedes Mal knapp daneben. Im Zweifel begleitet bauen und den Haltepunkt später entfernen.
Diagramm: Skills verzweigen zu Helfer und Arbeit, Arbeit verzweigt weiter zu Autonom und Begleitet

Der Lohnt-sich-Test

Nicht jede Aufgabe verdient einen Skill. Ein Skill kostet Aufbau und Pflege. Drei Fragen entscheiden.

  1. Wiederholt sich die Aufgabe? Mindestens wöchentlich, in erkennbar gleicher Form. Einmal im Quartal lohnt sich nicht.
  2. Gibt es einen richtigen Weg? Du kannst benennen, was ein gutes Ergebnis ausmacht. Wenn du es selbst nur ahnst, kann der Skill es nicht treffen.
  3. Kannst du das Ergebnis prüfen? Du erkennst in unter einer Minute, ob der Output taugt. Ohne Prüfbarkeit baust du eine Blackbox.
Drei Mal ja: Bau den Skill. Zwei Mal ja: Schreib erst eine Prompt-Vorlage und beobachte drei Durchläufe. Ein Mal ja: Bleib beim Prompt. Ein Skill für eine Aufgabe, die du kaum machst, ist Pflegeaufwand ohne Gegenwert.
Übung: Kandidaten sammeln

Aufgabe: Schau auf deine letzten zwei Arbeitswochen zurück.

  1. Notiere fünf Aufgaben, die du mit KI erledigt hast und die sich wiederholen.
  2. Geh mit jeder durch den Lohnt-sich-Test. Drei Fragen, ja oder nein.
  3. Markiere pro Kandidat, ob er autonom oder begleitet laufen müsste.
  4. Nimm den mit drei Mal ja. Der wird dein erster Skill.

Zeitaufwand: ~10 Minuten

Takeaway
Regel #1: Erst der Lohnt-sich-Test, dann der Skill. Wiederholt sich die Aufgabe, gibt es einen richtigen Weg, kannst du das Ergebnis prüfen. Weniger als drei Mal ja heißt: bleib beim Prompt.
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Zuschnitt & Mindset

Schritt 2 – Warum kleine Skills tragen und große scheitern

Step-Header: ein halbfertig gravierter Messingstempel im Schraubstock, daneben ein fertiger zum Vergleich

Die Praktikanten-Regel

Ein neuer Praktikant übernimmt am ersten Tag nicht deinen Job. Er macht die Aufgabe, du siehst drüber, du korrigierst, beim dritten Mal sitzt es. Niemand käme auf die Idee, ihn nach dem ersten Versuch abzuschreiben.

Bei Skills passiert genau das. Der erste Lauf ist mittelmäßig, der Skill wandert in den Papierkorb, das Fazit lautet: funktioniert nicht. Dabei war der erste Lauf nie das Produkt. Er war die erste Runde Einarbeitung.

💡
Der Unterschied im Kopf: Ein Skill ist kein Programm, das läuft oder nicht läuft. Er ist eine Anweisung, die schärfer wird, je öfter du sie benutzt. Rechne mit drei bis fünf Durchläufen, bis er trägt.

Der zweite Fehler: alles in einen Skill

Die Versuchung ist groß. Ein Skill, der recherchiert, daraus einen Artikel schreibt, Social-Posts ableitet und Bilder erzeugt. Ein Knopf, alles fertig. Das scheitert zuverlässig.

Der Grund ist Context Rot. Je länger ein Durchlauf wird und je mehr Rohmaterial sich ansammelt, desto schwächer wirken die Anweisungen vom Anfang. Am Ende schreibt der Agent Social-Posts, ohne sich noch an die Tonregeln aus Schritt eins zu erinnern. Warum das passiert, steht in Context Management und in Vom Prompt zum Loop.

Ein Skill für alles Drei Skills nacheinander
Ein langer Durchlauf, viel RohmaterialDrei kurze Durchläufe, sauberer Start
Fehler in Schritt 2 vergiften Schritt 7Jeder Schritt hat ein prüfbares Ergebnis
Bei Problemen: alles neuBei Problemen: einen Skill nachschärfen
Nicht einzeln wiederverwendbarRecherche-Skill läuft auch allein

Der Schnitt gehört dorthin, wo ein Zwischenergebnis steht, das du anschauen und freigeben kannst. Recherche fertig. Artikel fertig. Posts fertig. Die drei Skills rufst du nacheinander im selben Chat auf, das Ergebnis des einen ist das Material des nächsten.

Vorher: ein Monster-Skill
content-maschine
  Recherchiere das Thema, schreib den Artikel, leite drei
  LinkedIn-Posts ab, erzeuge passende Bilder, prüfe alles
  gegen die Markenrichtlinien.
Nachher: drei Skills mit Übergabepunkten
1. themen-recherche   -> Quellen und Kernaussagen als Notiz
2. artikel-entwurf    -> Artikel aus der Notiz
3. post-ableitung     -> Posts aus dem Artikel

Nach jedem Schritt schaust du drauf, bevor der nächste startet.
⚠️
Faustregel: Wenn du den Skill in einem Satz beschreiben musst und dabei zweimal „und dann" sagst, sind es zwei Skills.
Übung: Den Schnitt setzen

Aufgabe: Nimm den Kandidaten aus der letzten Übung.

  1. Schreib den kompletten Ablauf als eine Kette von Schritten auf, ohne zu kürzen.
  2. Markiere jede Stelle, an der ein Zwischenergebnis entsteht, das du anschauen würdest.
  3. Schneide an diesen Stellen. Jeder Abschnitt wird ein eigener Skill.
  4. Wenn mehr als drei Abschnitte entstehen: Bau den ersten. Nur den.

Zeitaufwand: ~10 Minuten

Takeaway
Regel #2: Klein anfangen und einarbeiten. Ein Skill deckt einen Abschnitt bis zum nächsten prüfbaren Zwischenergebnis ab, nicht den ganzen Prozess.
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Die vier Bauwege

Schritt 3 – Wie du zu einem Entwurf kommst, der deine Ausnahmen kennt

Step-Header: vier Reihen Gravierwerkzeug auf dunkler Werkbank, eine Reihe deutlich sorgfältiger sortiert

Die Frage vor der Frage

Bevor du überlegst, was in der Datei steht, überleg, woher der Inhalt kommt. Es gibt vier Wege, und sie unterscheiden sich massiv in der Trefferquote.

Diagramm: von der Aufgabe vier Wege zu Einzeiler (durchgestrichen), Mitmachen (hervorgehoben), Interview und Uebernehmen

Weg 1: Der Einzeiler

„Bau mir einen Skill, der meine Angebote prüft." Das Ergebnis sieht aus wie ein Skill und ist keiner. Es fehlt alles, was deinen Fall ausmacht: die Ausnahmen, die Prüfkriterien, der Ton, die Stellen, an denen du sonst nachfragst. Für einen Helfer-Skill mag das reichen. Für deinen Prozess nie.

Weg 2: Einmal gemeinsam machen

Der Goldstandard für alles, was du längst tust. Du machst die Aufgabe einmal zusammen mit dem Agenten, korrigierst unterwegs, und lässt am Ende den Skill aus dem Verlauf ableiten. Der Skill entsteht aus dem, was tatsächlich passiert ist, inklusive deiner Korrekturen.

💡
Warum das besser funktioniert: Wir wissen mehr, als wir sagen können. Wenn du deinen Prozess aus dem Kopf beschreibst, vergisst du zuverlässig die Ausnahmen, weil du sie im Alltag automatisch mitmachst. Beim gemeinsamen Durchlauf tauchen sie von selbst auf, sobald der Agent daneben liegt.
Der Satz, mit dem du den Durchlauf abschließt
Bau daraus einen Skill.

Halte die Schritte kurz und direkt. Schreib jeden Schritt als
schlichte Anweisung, ohne Beispiele und ohne Begruendungen.
Beispiele und Kriterien legst du in separate Dateien unter
references/ und verweist im passenden Schritt darauf.

Nimm meine Korrekturen von vorhin als Regeln mit auf.

Diese Bewegung kennst du, wenn du Reverse Engineering gemacht hast. Dort ziehst du aus einem fertigen Ergebnis die Vorlage. Hier ziehst du aus einem gelaufenen Prozess den Ablauf. Gleiche Richtung, eine Ebene höher.

Weg 3: Erst befragen lassen, dann bauen

Für Prozesse, die du noch nicht eingespielt hast. Neue Software, neues Produkt, neue Aufgabe. Hier gibt es keinen Durchlauf, den man mitschneiden könnte. Also drehst du es um: Der Agent fragt dich aus, bis der Ablauf steht, und baut erst danach.

Interview statt Auftrag
Ich will einen Skill fuer [Prozess] bauen, habe dafuer aber noch
keine feste Routine.

Stell mir Fragen, bis du den Ablauf, die Ausnahmen und das
gewuenschte Ergebnis verstanden hast. Frag einzeln, nicht als
Liste. Bau den Skill erst, wenn ich sage, dass wir durch sind.

Weg 4: Fremden Skill übernehmen

Schnell und legitim, aber nie das Ende. Ein übernommener Skill kennt deine Kriterien nicht, deine Ausnahmen nicht, deinen Ton nicht. Nutz ihn als Gerüst und schick ihn anschließend durch Weg 2 oder Weg 3. Ungeprüft übernommen ist er ein Fremdkörper, der plausibel danebenliegt.

Weg Passt, wenn Trefferquote
EinzeilerDu willst nur sehen, wie ein Skill aussiehtNiedrig
MitmachenDu machst die Aufgabe längst regelmäßigHoch
InterviewDer Prozess ist neu, es gibt keine RoutineMittel bis hoch
ÜbernehmenEs gibt etwas Passendes und du passt es anNur mit Nacharbeit
Übung: Den ersten Entwurf ziehen

Aufgabe: Nimm den Abschnitt, den du im letzten Step abgeschnitten hast.

  1. Erledige die Aufgabe einmal komplett gemeinsam mit dem Agenten. Nicht abkürzen.
  2. Korrigiere unterwegs jedes Mal, wenn etwas nicht deinem Standard entspricht. Sag dabei kurz, warum.
  3. Schließ mit dem Satz aus dem Code-Block oben ab.
  4. Lies den Entwurf und streich jede Zeile, die nichts am Verhalten ändert.

Zeitaufwand: ~20 Minuten, dafür hast du danach einen echten Entwurf

Takeaway
Regel #3: Für Arbeit, die du längst machst, gilt: einmal gemeinsam durchlaufen, dann den Skill daraus ableiten. Beschreiben aus dem Kopf verliert die Ausnahmen.
Schritt 5 von 9

Die schlanke SKILL.md

Schritt 4 – Was in die Hauptdatei gehört und warum alles andere daneben liegt

Step-Header: ein einzelnes, sparsam beschriebenes Blatt auf dunkler Werkbank, daneben ein Stapel geschlossener Mappen

Vier Dinge gehören rein

Die Hauptdatei heißt SKILL.md und ist die einzige Datei, die immer geladen wird. Alles darin kostet dauerhaft Platz im Kontext. Deshalb steht darin nur, was den Ablauf steuert.

  1. Name und Beschreibung im Kopf der Datei. Die Beschreibung steuert, wann der Skill überhaupt anspringt.
  2. Der Auslöser. Wofür ist dieser Skill zuständig, und wofür ausdrücklich nicht.
  3. Die Schritte als schlichte Anweisungen. Ein Schritt, ein Satz.
  4. Die Verweise. Welche Referenzdatei wird in welchem Schritt geladen.
Eine schlanke SKILL.md
---
name: angebots-check
description: Prueft einen Angebotsentwurf gegen unsere Preis- und
  Formulierungsstandards. Nur bei ausdruecklicher Anfrage nach
  einem Angebots-Check verwenden.
---

# Angebots-Check

## Schritte

1. Lies den Angebotsentwurf, den ich dir gebe.
2. Lade `references/pruefkriterien.md` und geh den Entwurf Punkt
   fuer Punkt durch.
3. Liste jede Abweichung mit Fundstelle und einem Vorschlag.
4. Wenn der Preis fehlt oder unklar ist, frag nach. Rate nicht.
5. Gib zum Schluss eine Ampel: freigeben, nachbessern, neu ansetzen.

Fünf Schritte, ein Verweis, eine Stoppregel. Mehr braucht die Hauptdatei nicht. Die Prüfkriterien selbst, alle Beispiele und der Preisrahmen liegen daneben und werden geholt, wenn sie dran sind.

Was raus muss

Gehört in die SKILL.md Gehört in Referenzdateien
Der AuslöserAusgabebeispiele („so soll es aussehen")
Die Schritte, je ein SatzPrüfkriterien und Checklisten
Stopp- und NachfrageregelnTon- und Stilvorgaben
Verweise mit ZeitpunktPreistabellen, Zielgruppenprofile, Textbausteine
⚠️
Der teuerste Fehler: Ausgabebeispiele direkt in die SKILL.md schreiben. Sie sind lang, sie werden bei jedem Aufruf mitgeladen, und sie brauchst du erst am Ende. Ein einziges eingebautes Beispiel kann die Hauptdatei verdoppeln.
Diagramm: links ein vollgepacktes ueberlaufendes Blatt, rechts ein schlankes Blatt mit drei Pfeilen auf Referenzordner

Dieselbe Disziplin gilt für Projekt-Anweisungsdateien. In Prompts, die halten steht die Faustprobe dafür: jede Zeile muss das Verhalten ändern, sonst raus. Für die SKILL.md gilt sie genauso, nur strenger, weil ein Skill spezifischer ist als ein Projekt.

Der Auslöser ist ein Feld, kein Zufall

Ob ein Skill anspringt, entscheidet die Beschreibung im Kopf der Datei. Sie wird gelesen, um zu prüfen, ob der Skill zur Aufgabe passt. Eine schwammige Beschreibung sorgt dafür, dass der Skill ständig mitläuft, wo er nichts zu suchen hat. Eine enge Beschreibung macht ihn steuerbar.

Zu weit gegen eng genug
Zu weit:
  description: Hilft bei Texten und Dokumenten.

Eng genug:
  description: Prueft einen Angebotsentwurf gegen unsere Preis- und
    Formulierungsstandards. Nur bei ausdruecklicher Anfrage nach
    einem Angebots-Check verwenden.
Zwei Sätze reichen: Der erste sagt, was der Skill tut. Der zweite sagt, wann er nicht zuständig ist. Der zweite Satz ist der wichtigere.

Wo du entscheidest, gib dir Auswahl

Bei begleiteten Skills gibt es Haltepunkte, an denen du wählst. Wenn der Agent dort einen einzigen Vorschlag liefert, beginnt das Ping-Pong: gefällt mir nicht, mach nochmal, immer noch nicht. Lass ihn stattdessen gleich mehrere Varianten liefern.

Haltepunkt im Skill formulieren
3. Bevor du weiterschreibst: Gib mir sieben Varianten fuer den
   Einstieg, je eine Zeile, nummeriert. Warte auf meine Wahl.
   Schreib erst danach weiter.

Fünf bis zehn Varianten sind der Bereich, in dem fast immer etwas Passendes dabei ist. Der Aufwand für den Agenten ist minimal, deiner sinkt von mehreren Runden auf eine Zahl.

Übung: Den Entwurf entrümpeln

Aufgabe: Nimm den Entwurf aus Step 3 und geh ihn zeilenweise durch.

  1. Streich jedes Ausgabebeispiel raus und leg es in eine eigene Datei.
  2. Kürze jeden Schritt auf einen Satz im Befehlston.
  3. Schreib die Beschreibung neu: ein Satz was, ein Satz wann nicht.
  4. Markiere jeden Haltepunkt und ergänze dort die Anzahl der Varianten.
  5. Zähl die Zeilen. Wenn die Hauptdatei länger als eine Bildschirmseite ist, ist noch Ballast drin.

Zeitaufwand: ~15 Minuten

Takeaway
Regel #4: In die SKILL.md gehören nur Auslöser, Schritte und Verweise. Beispiele, Kriterien und Daten liegen daneben. Jede Zeile in der Hauptdatei muss das Verhalten ändern.
Schritt 6 von 9

Progressive Disclosure

Schritt 5 – Warum Referenzdateien erst geladen werden, wenn sie dran sind

Step-Header: dunkles Archivregal voller geschlossener Mappen, eine einzelne halb herausgezogen im Lichtstrahl

Warum Nachladen der Unterschied ist

Der Kontext eines Agenten ist begrenzt. Alles, was drinsteht, konkurriert um Aufmerksamkeit: deine Anweisungen, die Referenzdateien, das Zwischenergebnis, der Gesprächsverlauf. Je voller es wird, desto schwächer wirken die Regeln vom Anfang.

💡
Wie eng das Budget wirklich ist, rechnet die Lesson KI-Agenten, technische Vertiefung durch. Kurzfassung: Die Dauer-Anweisungen sollten einen kleinen einstelligen Anteil des verfügbaren Platzes belegen, nicht die Hälfte.

Der übliche Fehler ist gut gemeint: Man legt dem Agenten alles hin, was er gebrauchen könnte, damit nichts fehlt. Das Ergebnis ist ein Agent, der am Anfang alles gelesen hat und in Schritt fünf nichts mehr davon präsent hat.

Die Datei kommt, wenn sie dran ist

Progressive Disclosure heißt: Die SKILL.md sagt nicht nur, dass es Referenzdateien gibt, sondern wann welche geladen wird. Der Agent holt sie im passenden Schritt und nicht vorher.

Die Ablage
angebots-check/
  SKILL.md                    <- immer geladen, bleibt kurz
  references/
    pruefkriterien.md         <- Schritt 2
    preisrahmen.md            <- Schritt 3
    formulierungen.md         <- Schritt 5
Der Verweis im Schritt
2. Lade `references/pruefkriterien.md` und geh den Entwurf Punkt
   fuer Punkt durch.

5. Erst jetzt `references/formulierungen.md` laden und die
   Vorschlaege daran ausrichten.
Alles vorab laden Bei Bedarf laden
Voller Kontext ab Schritt 1Nur das, was gerade gebraucht wird
Frühe Regeln verblassenRegeln bleiben präsent
Jeder Aufruf kostet gleich vielKurze Aufrufe bleiben günstig
Neue Referenzdatei macht alles schwererNeue Referenzdatei kostet nur ihren Schritt
Praxistest: Lies deine SKILL.md und frag bei jeder Referenzdatei: In welchem Schritt genau braucht der Agent sie? Wenn du keinen Schritt benennen kannst, gehört sie nicht dazu.

Sub-Agents halten den Dreck draußen

Manche Schritte erzeugen Müll. Eine Recherche zieht zwanzig Seiten Rohtext herein, ein Datenabruf liefert eine lange Antwort, von der drei Zeilen zählen. Dieses Material bleibt im Kontext liegen, auch wenn es längst ausgewertet ist.

Ein Sub-Agent ist die Lösung. Er bekommt den Auftrag, arbeitet in seinem eigenen Kontext und gibt nur das Ergebnis zurück. Der Rohtext bleibt bei ihm. Dein Hauptdurchlauf bekommt drei saubere Zeilen statt zwanzig Seiten.

Recherche auslagern
2. Gib die Recherche an einen Sub-Agenten:
   Auftrag: Finde die drei aktuellen Vergleichsangebote und gib
   pro Angebot nur Anbieter, Preis und Laufzeit zurueck.
   Keine Rohtexte, keine Quellenauszuege, maximal zehn Zeilen.
💡
Nur das Handwerk hier. Warum spezialisierte Agenten besser abschneiden als ein Alleskönner und wann sich mehrere überhaupt lohnen, steht in Der Agent-Design-Space. Die Regel dort gilt auch hier: erst einer, mehrere nur, wenn einer nachweislich nicht reicht.

Statisch schlägt dynamisch

Bevor du einen Live-Abruf einbaust, stell eine Frage: Ändert sich diese Information wirklich laufend? Zielgruppenprofile, Tonregeln, Preisrahmen und Prüfkriterien ändern sich alle paar Monate. Die gehören in eine Datei, nicht an eine Schnittstelle.

  • Statische Datei: Kriterien, Stilvorgaben, Zielgruppen, Textbausteine, Preisrahmen
  • Live-Abruf: Bestände, Termine, offene Vorgänge, tagesaktuelle Zahlen
  • Im Zweifel statisch: Eine Datei, die einmal im Quartal gepflegt wird, ist schneller, günstiger und fällt nicht aus
Übung: Ladeplan schreiben

Aufgabe: Nimm deinen entrümpelten Entwurf aus Step 4.

  1. Listet auf, welche Zusatzinfos der Skill braucht: Kriterien, Beispiele, Daten, Stilvorgaben.
  2. Ordne jeder Info genau einen Schritt zu. Was du keinem Schritt zuordnen kannst, fliegt raus.
  3. Leg pro Info eine eigene Datei unter references/ an.
  4. Schreib die Verweise in die passenden Schritte, mit dem Zeitpunkt im Satz.
  5. Prüfe: Erzeugt ein Schritt viel Rohmaterial? Dann lagere ihn an einen Sub-Agenten aus und schreib rein, wie kurz die Rückgabe sein soll.

Zeitaufwand: ~15 Minuten

Takeaway
Regel #5: Jede Referenzdatei bekommt einen Schritt, in dem sie geladen wird. Was viel Rohmaterial erzeugt, geht an einen Sub-Agenten und kommt als kurzes Ergebnis zurück.
Schritt 7 von 9

Testen & Nachschärfen

Schritt 6 – Wie aus einem Entwurf ein verlässliches Werkzeug wird

Step-Header: ein Probedruck mit roten Korrekturzeichen neben dem Messingstempel, der ihn erzeugt hat

Teste den Ablauf, nicht den Geschmack

Bei Textarbeit ist Qualität subjektiv. Ob ein Angebotsentwurf gut klingt, entscheidet kein Test. Was ein Test entscheiden kann, ist, ob die Mechanik greift.

  • Laufen die Schritte in der vorgesehenen Reihenfolge, oder wird einer übersprungen?
  • Wird jede Referenzdatei zum richtigen Zeitpunkt geladen, und nur dann?
  • Hält der Skill an den Haltepunkten wirklich an, oder schreibt er durch?
  • Greifen die Stoppregeln, wenn eine Information fehlt?
  • Kommt aus dem Sub-Agenten ein kurzes Ergebnis zurück oder doch der Rohtext?

Diese fünf Fragen sind objektiv beantwortbar. Wenn sie alle passen und das Ergebnis trotzdem nicht überzeugt, liegt es am Inhalt der Referenzdateien, nicht am Ablauf. Dann weißt du wenigstens, wo du suchen musst.

Praktisch: Lass den Skill von einer frischen Sitzung laufen, die deinen Verlauf nicht kennt. Alles, was der Agent dann falsch macht, steht nicht in der Datei. Genau das ist die Lücke, die du schließen musst.
Diagramm: Kreislauf aus Haltung, Bauen, Struktur, Testen und Schaerfen mit Ruecklauf zum Anfang

Der wichtigste Prompt nach einem Fehler

Wenn der Skill danebenliegt, ist der Reflex, den Output zu korrigieren. Damit rettest du das Ergebnis und lernst nichts. Der Fehler kommt beim nächsten Lauf wieder.

Ursache statt Symptom
Du hast Schritt 3 uebersprungen und direkt das Ergebnis geschrieben.

Warum ist das passiert? Welche Formulierung in der SKILL.md hat das
zugelassen? Schlag mir eine praezisere Fassung dieses Schritts vor.

Meistens kommt eine brauchbare Antwort zurück: Der Schritt war als Empfehlung formuliert statt als Anweisung. Die Bedingung war mehrdeutig. Der Verweis auf die Datei stand am Ende statt am Anfang des Schritts. Das ist die Regel, die dir gefehlt hat.

Aus Ausnahmen werden Regeln

Je öfter du den Skill benutzt, desto mehr Sonderfälle tauchen auf. Ein Angebot ohne Laufzeit. Ein Kunde mit Sonderkonditionen. Ein Entwurf, der schon geprüft war. Jeder dieser Fälle ist eine Zeile, die in den Skill gehört.

Damit das nicht an dir hängen bleibt, kannst du den Skill nach seiner eigenen Pflege fragen lassen. Wichtig ist das Fragen. Nicht jede spontane Korrektur soll zur Dauerregel werden.

Selbstpflege mit Sicherung
Wenn ich ein Ergebnis korrigiere oder ausdruecklich lobe:
Frag mich, ob die Korrektur als Dauerregel in diesen Skill soll.
Aendere den Skill nie ungefragt.
⚠️
Ohne die Rückfrage wächst der Skill unkontrolliert. Nach zwei Wochen stehen dreißig Regeln drin, von denen die Hälfte auf einen Einzelfall zurückgeht. Dann bist du wieder bei einer überladenen Hauptdatei, nur diesmal selbst verschuldet.

Gute Ergebnisse sind Material

Wenn ein Durchlauf richtig gut war, heb das Ergebnis auf. Nicht in der SKILL.md, sondern in einer Beispieldatei, die im passenden Schritt geladen wird. Ein gutes Beispiel wirkt stärker als drei Absätze Beschreibung, weil es den Maßstab zeigt statt ihn zu behaupten.

Prüffrage Woher sie kommt Was du im Skill änderst
Ist das Ziel eindeutig?ZielDen ersten Schritt schärfen
Kann der Agent selbst prüfen, ob er fertig ist?VerifikationEine Prüfliste als Referenzdatei ergänzen
Ist klar, wann er aufhört oder nachfragt?StoppStoppregel als eigenen Schritt formulieren
Sind die Grenzen benannt?RegelnBeschreibung enger fassen

Dieses Raster stammt aus Vom Prompt zum Loop. Was dort für den ganzen Loop gilt, gilt für den einzelnen Skill genauso: ohne Ziel, Verifikation, Stopp und Regeln läuft er zwar, aber niemand merkt, wenn er falsch läuft.

Übung: Drei Läufe, drei Regeln

Aufgabe: Nimm deinen Skill und lass ihn dreimal an echten Fällen laufen. Nicht an ausgedachten.

  1. Lauf 1: Notiere jede Stelle, an der du eingreifen musstest. Ändere noch nichts.
  2. Frag nach jedem Fehlverhalten „Warum ist das passiert?" und lass dir eine präzisere Fassung des Schritts vorschlagen.
  3. Ergänze pro Lauf genau eine Regel. Nicht fünf. Sonst weißt du nicht, welche gewirkt hat.
  4. Lauf 3: Wenn du hier nicht mehr eingreifen musstest, ist der Skill einsatzbereit.

Zeitaufwand: verteilt über eine Arbeitswoche

Takeaway
Regel #6: Bei Fehlern nach der Ursache fragen, nicht den Output korrigieren. Pro Durchlauf genau eine Regel ergänzen, damit du weißt, welche gewirkt hat.
Schritt 8 von 9

Zusammenfassung

Die sechs Regeln, die Fehlerdiagnose und dein nächster Zug

Step-Header: ein hoher Setzkasten-Schrank mit vielen kleinen Schubladen, darin ordentlich sortierte Messingstempel

Die sechs Regeln

# Regel
1Erst der Lohnt-sich-Test: wiederholt sich, hat einen richtigen Weg, ist prüfbar.
2Klein anfangen. Ein Skill reicht bis zum nächsten prüfbaren Zwischenergebnis.
3Die Aufgabe einmal gemeinsam durchlaufen, dann den Skill daraus ableiten.
4In die SKILL.md nur Auslöser, Schritte und Verweise. Alles andere daneben.
5Jede Referenzdatei bekommt einen Schritt. Rohmaterial geht an einen Sub-Agenten.
6Bei Fehlern die Ursache erfragen. Pro Durchlauf genau eine Regel ergänzen.

Wenn ein Skill nicht funktioniert

Symptom Wahrscheinliche Ursache Was du änderst
Springt an, wo er nichts zu suchen hatBeschreibung zu weitZweiten Satz ergänzen: wann nicht
Vergisst gegen Ende die Regeln vom AnfangZu großer ZuschnittIn zwei Skills schneiden
Überspringt SchritteSchritt als Empfehlung formuliertAls Anweisung umschreiben, ein Satz
Liefert plausiblen UnsinnFehlende StoppregelNachfragen statt Raten festschreiben
Wird von Woche zu Woche schlechterRegeln unkontrolliert gewachsenEinzelfall-Regeln streichen
Ergebnis trifft den Ton nichtKein Beispiel als MaßstabGuten Durchlauf als Beispieldatei ablegen

Die Skill-Bibliothek als eigentlicher Ertrag

Ein einzelner Skill spart dir eine Wiederholung pro Woche. Das ist nett. Der eigentliche Ertrag kommt später, wenn zehn davon nebeneinander liegen. Dann hast du kein Werkzeug mehr, sondern eine Ablage, in der steht, wie in deinem Bereich gearbeitet wird.

Und diese Ablage ist übertragbar. Ein Skill beschreibt einen Ablauf so genau, dass ein Agent ihn ausführen kann. Damit ist er automatisch genau genug, dass ein neuer Kollege ihn lesen und verstehen kann. Wer bisher zwei Tage Einarbeitung gebraucht hat, bekommt jetzt eine Datei.

💡
Der unterschätzte Nebeneffekt: Prozesswissen liegt normalerweise in Köpfen und geht mit ihnen. Ein Skill zwingt dich, es aufzuschreiben, und zwar so präzise, dass es ausführbar ist. Das ist Qualitätssicherung und Wissenstransfer in einem Arbeitsschritt.

Der nächste Schritt

Nimm den einen Kandidaten mit drei Mal ja aus Step 1. Bau ihn diese Woche. Nicht drei, nicht den kompliziertesten. Einen, den du oft genug brauchst, um ihn dreimal laufen zu lassen und dabei nachzuschärfen.

Übung: Der erste Skill, komplett

Aufgabe: Führ die Kette aus dieser Lesson einmal ganz durch.

  1. Kandidat wählen, Lohnt-sich-Test bestanden.
  2. Ablauf schneiden, bis zum ersten prüfbaren Zwischenergebnis.
  3. Aufgabe einmal gemeinsam lösen, Skill daraus ableiten lassen.
  4. Entrümpeln: Beispiele raus, Schritte auf je einen Satz, Beschreibung eng.
  5. Ladeplan schreiben: jede Referenzdatei bekommt ihren Schritt.
  6. Dreimal laufen lassen, pro Lauf eine Regel ergänzen.

Wenn du beim dritten Lauf nicht mehr eingreifen musst, hast du deinen ersten belastbaren Skill.

Takeaway
Der Kern: Ein Skill ist die Stelle, an der aus wiederholtem Erklären eine Datei wird. Er wird nicht perfekt geschrieben, sondern eingearbeitet. Klein anfangen, schlank halten, nachladen statt vollpacken, nachschärfen statt neu bauen.
Schritt 9 von 9

Begriffe & Fragen

Die Begriffe und Fragen unten sind redaktionell gepflegt und verlinken zu ausführlichen Erklärungen im Glossar und FAQ. Nutze sie zum Nachschlagen und zur Vertiefung.

Begriffe aus dieser Lesson

  • Agent Skill — Ein Agent Skill ist eine als Datei abgelegte Arbeitsanweisung, die einem KI-Agenten einen benannten, wiederholbaren Ablauf beibringt, inklusive Auslöser, Schritten und ausgelagerten Referenzdateien.
  • Progressive Disclosure — Progressive Disclosure ist das Prinzip, einem KI-Agenten Zusatzwissen erst in dem Arbeitsschritt bereitzustellen, in dem er es braucht, statt alle Referenzdateien vorab in den Kontext zu laden.
  • Sub-Agent — Ein Sub-Agent ist ein untergeordneter KI-Agent, der einen Teilauftrag in seinem eigenen Kontext bearbeitet und nur das Ergebnis zurückgibt, damit Rohmaterial den Hauptdurchlauf nicht belastet.
Rico Loschke

Rico Loschke

KI-Stratege & Übersetzer zwischen Tech und Business

15+ Jahre Digitalisierung, 4+ Jahre KI. Ich übersetze zwischen Technologie und Unternehmensstrategie, berate und trainiere Organisationen auf ihrem KI-Weg. Hier teile ich, was ich dabei lerne.

loschke.ai. Visionen, Konzepte, Meinungen →
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