Darf ich das eigentlich?
KI-Compliance ist keine Juristensache. Es sind drei Gewohnheiten, die dich vor den häufigsten Fehlern schützen.

Drei Fehler, die täglich passieren
Das Problem entsteht an drei Stellen: Eingabe, Ausgabe, Veröffentlichung. Drei typische Szenarien aus dem Arbeitsalltag:
- Der Datenschutz-Fehler: Ein Projektbericht mit Partnernamen und Förderkennzeichen wird in ChatGPT eingefügt, um eine Zusammenfassung zu erstellen. Risiko: Datenabfluss.
- Die erfundene Quelle: ChatGPT liefert eine plausible Statistik für eine Pressemitteilung. Die Zahl ist frei erfunden. Die PM geht raus. Risiko: Reputation.
- Das Logo im Bild: Ein KI-generiertes Bild für Social Media enthält im Hintergrund ein erkennbares Markenlogo. Unbemerkt. Risiko: Markenrecht.
Alle drei Fehler passieren nicht aus böser Absicht. Sondern weil niemand gezeigt hat, worauf man achten muss.
Was du in dieser Lesson lernst
Keine Rechtsvorlesung. Stattdessen: Praktische Orientierung entlang deines tatsächlichen Workflows. Du lernst drei Prüfmomente kennen, die zur Gewohnheit werden.
| Step | Thema | Kernfrage |
|---|---|---|
| 1 | Die Spielregeln | Was reguliert der EU AI Act? |
| 2 | Was darf rein? | Welche Daten dürfen in die KI? |
| 3 | Was kommt raus? | Wie prüfe ich Text-Outputs? |
| 4 | Vorsicht, Bild! | Welche Rechte gelten bei KI-Bildern? |
| 5 | Die Checkliste | Wie mache ich das zur Routine? |