Zwei Prompts
Der gesamte sichtbare Aufwand einer Lesson-Produktion steht in zwei kurzen Nachrichten. Der Rest ist System.

Am Anfang der Produktion einer Lesson auf lernen.diy steht eine kurze Nachricht an einen KI-Agenten. Am Ende steht eine zweite. Dazwischen entstehen rund 3.000 Wörter geprüfter Text, ein Dutzend Bilder aus drei verschiedenen Modellen, unsichtbares Chat-Wissen und ein deploybarer Stand. Wenn der erste Wurf sitzt, sieht die gesamte menschliche Eingabe so aus:
Ich würde gern eine außergewöhnliche Lesson erstellen: Sie soll
reverse-engineeren, wie die Lessons und die Plattform selbst
entstehen. Welche Systeme sind beteiligt, wie wird Qualität
gesichert, welche Schnittstellen sind als Werkzeuge verfügbar?Passt alles. Commit und Push.
# Danach ohne weiteres Zutun: Merge auf main,
# Vercel baut und deployt automatisch.In der Praxis kommen Zwischenschritte dazu: eine Plan-Freigabe per Klick, Review-Kommentare, wenn etwas nicht sitzt. Aber die Arbeitsteilung bleibt in jedem Fall dieselbe: Der Mensch liefert Richtung und Urteil, das System liefert Ausführung. Diese Lesson folgt der Produktion chronologisch, von Minute null bis zum Deployment, und zeigt an jeder Station zwei Dinge: was automatisch passiert und was dafür einmal gebaut werden musste.

Gebaut hat dieses System Rico Loschke. lernen.diy ist dabei kein Unternehmen mit Redaktion, sondern ein Ein-Personen-Projekt, und die Fabrik ist die Antwort auf eine nüchterne Rechnung: Neben allem anderen kann eine Person Lessons in diesem Umfang nicht regelmäßig von Hand produzieren. Mit kuratiertem Wissen, festen Regeln und automatisierten Pipelines geht es. Der Preis dafür ist an anderer Stelle bezahlt worden, vor dem ersten kurzen Prompt, und genau diese Vorarbeit ist der rote Faden der folgenden Steps.













