Einführung
Datenqualität ist die unglamouröse Voraussetzung vieler KI-Projekte. Diese Lesson zeigt, wie viel davon du wirklich brauchst und wo du anfängst.

Datenqualität entscheidet bei jedem KI-Vorhaben mit, das auf Unternehmensdaten aufsetzt: bei Auswertungen und Prognosen ebenso wie bei automatisierter Angebotserstellung oder Assistenten mit Systemzugriff. Die Datenbasis dafür ist in den meisten Unternehmen über Jahre gewachsen, über mehrere Systeme verstreut und nie für maschinelle Verarbeitung angelegt worden. Diese Lesson zeigt, wie du sie mit vertretbarem Aufwand gut genug machst und hältst. Eine Abgrenzung vorab: Scheitert ein Pilot, liegt die Ursache häufig im Projektzuschnitt und nicht in den Daten; diesen Fall behandelt Pilotprojekte, die ankommen.
Es geht hier um strukturierte Daten: Stammdaten, Aufträge, Artikel, Maschinendaten, alles was in Systemen mit Zeilen und Spalten lebt. Wie du unstrukturiertes Wissen wie Handbücher und Ablagen KI-tauglich machst, behandelt Content ist nicht Context. Und wie du eine einzelne Tabelle auswertest, zeigt Datenanalyse mit KI. Diese Lesson setzt eine Ebene darüber an: bei der Frage, wie die Daten in deinen Systemen dauerhaft gut genug werden, damit KI-Vorhaben darauf bauen können.
Der Aufbau dieser Lesson
| Schritt | Frage | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 – Die vier Dimensionen | Was heißt Datenqualität konkret? | Ein prüfbarer Begriff statt Bauchgefühl |
| 2 – Use-Case-first | Wo fange ich an? | Die kritischen Felder statt Großprojekt |
| 3 – Data Inventory | Was haben wir überhaupt? | Eine Übersicht in einem halben Tag |
| 4 – Fehlerbilder & Gegenmittel | Woran kranken die Daten? | Vier Muster und ihre Abhilfen |
| 5 – Bereinigen mit KI | Wer macht die Arbeit? | KI-gestützte Bereinigung mit Kontrolle |
| 6 – Qualität halten | Wie bleibt es sauber? | Kennzahl, Rhythmus, Verantwortung |







