Einführung
In fast jedem Unternehmen liegen Exporte, die nie jemand auswertet. KI senkt die Werkzeughürde. Was bleibt, ist das Vorgehen. Genau das lernst du hier.

Ein Auftragsexport aus dem ERP, eine Auswertung aus dem Ticketsystem, die Umsatzliste aus dem Shop: Solche Dateien entstehen jeden Monat, und die meisten werden nie angesehen. An fehlenden Fragen liegt das selten. Zwischen der Datei und der Antwort stand bisher ein Werkzeug, das jemand beherrschen musste: Pivot-Tabellen, Formeln, im Zweifel ein BI-Tool samt Dienstleister.
Diese Hürde ist gefallen. Moderne KI-Werkzeuge nehmen eine Tabelle entgegen, schreiben den Auswertungscode selbst und liefern Diagramme dazu. Was nicht gefallen ist: die Notwendigkeit, richtig vorzugehen. Wer der KI einen rohen Export hinwirft und "analysier das mal" schreibt, bekommt eine Antwort. Nur steht deren Qualität auf demselben Fundament wie vorher in Excel: Verstehst du deine Daten, stellst du die richtige Frage, und prüfst du das Ergebnis?
Der Workflow dieser Lesson
| Schritt | Frage | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 – Code statt Kopfrechnen | Woher kommt die Zahl? | Ein Werkzeug, das rechnet statt rät |
| 2 – Daten kennenlernen | Was liegt hier eigentlich vor? | Profil und Datenwörterbuch |
| 3 – Bereinigen | Was verzerrt das Ergebnis? | Belastbare Datengrundlage mit Änderungsprotokoll |
| 4 – Fragen stellen | Was will ich wirklich wissen? | Analysefragen statt Bauchgefühl |
| 5 – Visualisieren & Dashboards | Wie zeige ich es? | Das passende Diagramm, bei Bedarf ein Dashboard |
| 6 – Ergebnisse prüfen | Kann ich der Zahl trauen? | Vier Proben vor der Weitergabe |
Diese Lesson behandelt die Auswertung vorhandener, strukturierter Daten: Tabellen mit Zeilen und Spalten. Wie du unstrukturiertes Wissen wie Dokumente und Ablagen für KI aufbereitest, ist ein eigenes Thema und steht in der Lesson Content ist nicht Context.







