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Wissen, Loops und Skills

Drei Schritte über den einzelnen Prompt hinaus: Wissen herausholen und prüfbar machen, Ergebnisse mit Kriterien absichern, wiederkehrende Arbeit als Skill ablegen. Die meisten Klassen gehen wahlweise mit Material der Seltrano GmbH oder mit einer Aufgabe aus deinem Alltag.

So funktioniert die Übung
  1. 1Material öffnen. Als Text kopieren oder als Datei herunterladen.
  2. 2An deine KI übergeben und die Aufgabe selbst lösen.
  3. 3Erst danach den Beispiel-Prompt aufklappen und mit deinem vergleichen.
  4. 4Zum Schluss die Auflösung öffnen. Dort steht, worauf es ankam.

Die Aufgaben sind tool-agnostisch. Nutze deine bevorzugte Chat-KI. Ob du den Text einfügst oder die Datei hochlädst, macht einen Unterschied, und genau darum geht es in mehreren Klassen.

Die drei Bereiche

Die Bereiche bauen aufeinander auf. Du kannst trotzdem überall einsteigen.

Wissen erarbeitenWas in Köpfen und alten Unterlagen steckt, wird zu einem Baustein, den die KI zuverlässig nutzt.
Vom Prompt zum LoopDu beschreibst, wann ein Ergebnis fertig ist, und lässt die KI bis dahin arbeiten und sich prüfen.
SkillsEine Arbeitsanweisung, die du einmal schreibst und immer wieder nutzt.

Alle Klassen gehören zum Übungspfad der Prompting Masterclass: Zum Übungspfad →

Alle Unterlagen stammen von der Seltrano GmbH, einem erfundenen Unternehmen. Zahlen, Personen und Vorgänge sind frei erfunden.

Die Klassen

Wissen erarbeiten

Klasse 1Chat-KI15 Min.

Lass dich interviewen

Du holst Wissen aus deinem eigenen Kopf, das in keinem Handbuch steht, und bekommst es als Zusammenfassung zurück.

Das meiste Wissen über Abläufe steht nirgends. Es steckt in den Köpfen der Leute, die sie seit Jahren machen. Ein Interview durch die KI holt es heraus, weil sie nach Ausnahmen und Fehlern fragt, an die man beim Aufschreiben nicht denkt.
Aufgabe 1 von 1

Ein Ablauf, den du gut kennst

Wähle einen Ablauf, den du gut kennst und zu dem neue Kolleginnen und Kollegen oft fragen. Lass dich von der KI dazu interviewen. Achte darauf, dass sie nach Ausnahmen, typischen Fehlern und Ansprechpartnern fragt. Erst wenn du „fertig“ schreibst, fasst sie zusammen.

Diese Aufgabe gibt es nur mit deinem eigenen Ablauf. Wissen, das in Köpfen steckt, lässt sich nicht vorgeben, und jede Person kennt mindestens einen Ablauf.

Was du lieferst: die Zusammenfassung am Ende des Interviews.

Falle: Namen von Kolleginnen und Kollegen rutschen schnell hinein. Nenn Rollen statt Personen, etwa „die Teamleitung Einkauf“.

Theorie dazu: Unternehmenswissen KI-ready machen – Content ist nicht Context

Klasse 2Chat-KI20 Min.

Vom Leitfaden zum Baustein

Du machst aus Material einen Wissensbaustein mit Steckbrief, der nur gültige, dauerhafte Angaben enthält.

Eine Unterlage, die für Menschen gemacht ist, ist für die KI oft schwer zu nutzen: alte und neue Fassungen nebeneinander, Grafiken, Verweise auf Anlagen, Telefonnummern, die nächstes Jahr nicht mehr stimmen. Ein Baustein räumt das auf. Ein Thema, kurze Abschnitte, oben ein Steckbrief.
Aufgabe 1 von 1

Zwei Fassungen, ein Baustein

Mach aus dem Material einen Wissensbaustein. Ein Thema, kurze Abschnitte mit Überschriften, oben ein Steckbrief mit Titel, Bereich, Stand, Zielgruppe und Kurzbeschreibung. Grafiken beschreibst du in Worten. Verweise löst du auf oder markierst sie als [Verweis offen]. Was sich ändert, wie Ansprechpartner und Telefonnummern, ersetzt du durch einen Verweis.

Mit Seltrano: Auf dem Laufwerk des Service liegen zwei Fassungen des Leitfadens Reklamationsbearbeitung, eine von 2019 und eine von 2021. Gib beide mit, so wie du sie gefunden hast. Lade die PDF-Fassungen hoch, wenn dein Werkzeug das kann. Die Ablaufgrafik gibt es nur im PDF.

Mit deiner Aufgabe: Nimm die Zusammenfassung aus „Lass dich interviewen“.

Was du lieferst: den Baustein mit Steckbrief.

Falle: Zwei Fassungen sehen fast gleich aus. Wer beide mischt, hat Fristen im Baustein, die nicht mehr gelten.

Material

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Theorie dazu: Unternehmenswissen KI-ready machen – Content ist nicht Context

Klasse 3Chat-KI15 Min.

Den Baustein testen

Du prüfst einen Baustein mit Fragen, die Neue wirklich stellen, und findest seine Lücken, bevor es jemand anderes tut.

Ein Baustein ist erst gut, wenn die KI mit ihm richtig antwortet und bei Lücken nichts erfindet. Das zeigt nur ein Test. Jede falsche Antwort ist ein Hinweis auf eine Stelle, die fehlt oder unklar ist.
Aufgabe 1 von 1

Fünf Fragen an den Baustein

Öffne einen neuen Chat. Gib nur den Baustein aus der Aufgabe davor mit und stell fünf Fragen, die neue Kolleginnen und Kollegen wirklich stellen würden. Prüf jede Antwort: Ist sie richtig, nennt sie den Abschnitt, ist nichts dazuerfunden?

Jede falsche Antwort zeigt eine Lücke. Ergänze den Baustein oder nimm den Satz „nicht geregelt, Ansprechpartner: [Rolle]“ auf.

Mit Seltrano: Nimm diese fünf Fragen. 1. Bis wann bekommt die Kundin eine Eingangsbestätigung? 2. Wer darf eine Kulanz über 250 Euro freigeben? 3. Was braucht die Kundin für eine Rücksendung? 4. Was gilt, wenn die Reklamation an einem Samstag eingeht? 5. Was gilt bei einer Reklamation über 5.000 Euro?

Mit deiner Aufgabe: Schreib fünf Fragen zu deinem Ablauf. Mindestens eine davon zu einem Fall, den du nicht geregelt hast.

Was du lieferst: die fünf Antworten, je mit deinem Urteil, und die Ergänzung am Baustein.

Falle: Eine Antwort, die plausibel klingt, ist noch keine richtige. Prüf jede gegen den Baustein.

Theorie dazu: Unternehmenswissen KI-ready machen – Content ist nicht Context

Klasse 4Chat-KI15 Min.

Aus einem guten Ergebnis eine Schablone ableiten

Du lässt die KI benennen, was ein gelungenes Schreiben gut macht, und baust daraus eine Vorlage mit klaren Grenzen.

Manche Schreiben kommen gut an, und niemand kann genau sagen, warum. Die KI kann die Entscheidungen dahinter benennen und daraus eine Vorlage machen. Dabei erfindet sie gern Regeln, die im Beispiel gar nicht stecken. Deshalb gehört zu jeder Regel ein Beleg.
Aufgabe 1 von 1

Was macht dieses Schreiben gut?

Gib der KI ein Antwortschreiben, das gut ankam. Lass sie die Entscheidungen benennen, die es gut machen. Dann soll sie eine Vorlage mit Platzhaltern bauen und sagen, wofür die Vorlage nicht passt. Prüf die Vorlage an einem neuen Fall.

Mit Seltrano: Nimm das Antwortschreiben des Service auf eine Reklamation. Als neuen Fall erfindest du eine Reklamation mit falsch gelieferter Ware.

Mit deiner Aufgabe: Nimm ein eigenes gelungenes Schreiben, ohne Namen und ohne Vertrauliches.

Was du lieferst: die Liste der Entscheidungen, die Vorlage und den Text für den neuen Fall.

Falle: Regeln ohne Beleg im Beispiel. Frag bei jeder Regel nach, wo sie im Schreiben steckt.

Material

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Theorie dazu: Reverse Engineering – vom Ergebnis zur Schablone

Vom Prompt zum Loop

Klasse 5Chat-KI10 Min.

Kriterien hart machen

Du übersetzt weiche Qualitätswünsche in Kriterien, die sich mit Ja oder Nein prüfen lassen.

Eine KI kann sich nur gegen Kriterien prüfen, die prüfbar sind. „Verständlich“ ist ein Wunsch, „kein Satz über 15 Wörter“ ist ein Kriterium. Prüfbar heißt: Zwei Menschen kommen unabhängig zum selben Urteil.
Aufgabe 1 von 1

Sechs weiche Kriterien

Übersetze diese sechs weichen Kriterien in prüfbare: verständlich, vollständig, kurz, korrekt, professionell, freundlich.

Prüfbar heißt: Zwei Menschen kommen unabhängig zum selben Urteil. Die KI darf helfen.

Denk dabei an ein konkretes Ergebnis, etwa ein Merkblatt aus einer internen Richtlinie. Mit deiner Aufgabe: Nimm ein Ergebnis aus deinem Alltag, das du sonst mehrfach nachbesserst.

Was du lieferst: zu jedem weichen Kriterium ein oder zwei harte.

Falle: „Klar formuliert“ oder „gut strukturiert“ sind wieder weich. Frag dich bei jedem Kriterium: Könnte ich es nachzählen oder nachsehen?

Theorie dazu: Vom Prompt zum Loop – Die vier Engineering-Disziplinen

Klasse 6Chat-KI25 Min.

Eine Loop-Anweisung bauen und laufen lassen

Du formulierst eine Aufgabe mit Ziel, Prüfung, Stopp und Regeln und lässt die KI arbeiten, bis die Kriterien erfüllt sind.

Statt fünfmal nachzubessern, beschreibst du einmal, wann das Ergebnis fertig ist. Die KI erstellt eine Fassung, prüft sie gegen die Kriterien und überarbeitet. Die Prüfliste am Ende sagt, was erfüllt ist. Ob sie stimmt, prüfst du selbst.
Aufgabe 1 von 1

Ein Merkblatt aus der Reisekostenrichtlinie

Formuliere mit der Vorlage aus dem Übungspfad eine Loop-Anweisung und lass sie im Chat laufen. Die Vorlage hat die Teile ZIEL, FERTIG WENN, VORGEHEN, STOPP, REGELN und AUSGABE.

Mit Seltrano: Aus der Reisekostenrichtlinie 2026 soll ein Merkblatt für alle Mitarbeitenden in einfacher Sprache werden. Nutz die Kriterien aus „Kriterien hart machen“.

Mit deiner Aufgabe: Nimm eine Aufgabe, die du sonst mehrfach nachbesserst.

Prüf danach die Prüfliste der KI selbst. Zähl mindestens drei Sätze nach.

Was du lieferst: die Loop-Anweisung, das Ergebnis und dein Urteil zur Prüfliste.

Falle: Um ein Kriterium zu erfüllen, lässt die KI gern etwas weg. Wer kurze Sätze verlangt, bekommt sie manchmal auf Kosten einer Frist oder Ausnahme.

Material

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Theorie dazu: Vom Prompt zum Loop – Die vier Engineering-Disziplinen

Klasse 7Chat-KI10 Min.

Der Prüfer-Chat

Du lässt ein Ergebnis in einem neuen Chat unabhängig prüfen und machst aus dem häufigsten Fehler eine Dauerregel.

Wer etwas geschrieben hat, prüft es milde. Das gilt auch für die KI. Ein frischer Chat, der nur Ergebnis, Quelle und Kriterien bekommt, findet mehr. Was er findet, wird zur Regel für den nächsten Durchlauf.
Aufgabe 1 von 1

Ein zweiter Blick mit Beleg

Öffne einen neuen Chat. Gib Ergebnis, Quelle und Kriterien aus „Eine Loop-Anweisung bauen“ mit. Lass jedes Kriterium mit Beleg prüfen. Vergleiche mit der Selbstprüfung aus dem ersten Chat.

Formuliere dann aus dem häufigsten Fehler eine Dauerregel und ergänze sie in deiner Loop-Anweisung.

Was du lieferst: die Prüfung, den Vergleich mit der Selbstprüfung und die neue Regel.

Falle: Eine Regel wie „auf Verständlichkeit achten“ ist keine. Sie muss so konkret sein, dass man sie prüfen kann.

Material

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Theorie dazu: Vom Prompt zum Loop – Die vier Engineering-Disziplinen

Klasse 8Chat-KI30 Min.

Ein Loop mit mehreren Schritten

Du zerlegst eine größere Aufgabe in Schritte mit einem Haltepunkt, an dem du freigibst, bevor es weitergeht.

Größere Aufgaben gehen schief, wenn die KI vom Material direkt zum fertigen Ergebnis springt. Mit Schritten und einem Haltepunkt siehst du die Richtung, bevor viel Arbeit darin steckt. Und du merkst, ob die KI das Material geprüft oder nur übernommen hat.
Aufgabe 1 von 1

Eine Präsentation in vier Schritten

Mach aus der Kennzahlenübersicht und der internen Einschätzung zur Lage eine Präsentation für die Geschäftsführung, in vier Schritten mit einem Haltepunkt: erst Kernaussagen mit Fundstelle, dann eine Storyline, die du freigibst, dann Folientexte, dann Sprechernotizen.

Mit deiner Aufgabe: Nimm zwei Unterlagen aus deinem Alltag, aus denen eine Vorlage für eine Entscheidung werden soll.

Was du lieferst: die Kernaussagen, die Storyline und die Folientexte.

Falle: Die interne Einschätzung widerspricht an mehreren Stellen den Kennzahlen. Übernimmt die KI sie ungeprüft, steht das auf den Folien.

Material

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Theorie dazu: Vom Prompt zum Loop – Die vier Engineering-Disziplinen

Skills

Klasse 9Chat-KI10 Min.

Der Lohnt-sich-Test

Du erkennst, welche Aufgaben sich als Skill lohnen und welche besser ein Prompt oder eine Vorlage bleiben.

Ein Skill ist eine Arbeitsanweisung als Datei, die die KI bei passenden Aufgaben selbst lädt. Er lohnt sich nicht für alles. Drei Fragen trennen die Kandidaten von den Aufgaben, bei denen ein guter Prompt reicht.
Aufgabe 1 von 1

Sieben Karten, drei Fragen

Beantworte für jede Aufgabenkarte drei Fragen: 1. Wiederholt sich die Aufgabe? 2. Gibt es einen richtigen Weg? 3. Ist das Ergebnis in unter einer Minute prüfbar?

Drei Mal Ja: Skill. Zwei Mal: erst eine Prompt-Vorlage. Einmal: beim Prompt bleiben.

Die Aufgabenkarten Monatsbericht aus dem Auftragsexport Merkblatt aus einer internen Richtlinie Protokoll einer Teamrunde nach festem Schema Antwort auf eine Standardanfrage zum Lieferstand Social-Media-Post zu einer Messe Stellungnahme zu einer neuen Ausschreibung Strategiepapier 2027

Teste danach drei eigene Aufgaben.

Was du lieferst: für jede Karte die drei Antworten und das Ergebnis, dazu deine drei Aufgaben.

Falle: „Wiederholt sich“ heißt mindestens monatlich, mit ähnlichem Ablauf. Eine Aufgabe, die jedes Jahr einmal kommt, ist kein Kandidat.

Theorie dazu: Agent Skills – Arbeit einmal beschreiben, immer wieder nutzen

Klasse 10Chat-KI25 Min.

Mitmachen und ableiten

Du erledigst eine Aufgabe einmal gemeinsam mit der KI und lässt aus dem Durchlauf eine SKILL.md ableiten.

Ein Skill entsteht am besten aus einem echten Durchlauf. Du machst die Aufgabe einmal mit der KI, korrigierst unterwegs, und die KI schreibt hinterher auf, was dabei gegolten hat. Danach räumst du auf: Schritte in die SKILL.md, Beispiele und Kriterien in eigene Dateien.
Aufgabe 1 von 1

Einmal gemeinsam, dann aufschreiben

Nimm die Aufgabe aus „Eine Loop-Anweisung bauen“, mit Seltrano oder deine eigene. Erledige sie einmal gemeinsam mit der KI und korrigiere unterwegs. Lass daraus eine SKILL.md ableiten.

Danach entrümpelst du: 1. Steht in der SKILL.md etwas, das in eine Referenzdatei gehört, also Beispiele, Kriterien oder Stilregeln? 2. Ist jeder Schritt ein Satz im Befehlston? 3. Gibt es einen Haltepunkt?

Kennt dein Werkzeug keine Skills, gilt dasselbe: Die SKILL.md wird zur Anweisung in einem Projekt oder Assistenten, die Referenzdateien werden zu Wissensdateien.

Was du lieferst: die SKILL.md und die Referenzdateien.

Falle: Eine SKILL.md, in der alle Beispiele und Kriterien stehen, wird lang. Die KI liest sie, folgt ihr aber gegen Ende schlechter.

Material

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Theorie dazu: Agent Skills – Arbeit einmal beschreiben, immer wieder nutzen

Klasse 11Chat-KI10 Min.

Springt er an?

Du prüfst, ob die Beschreibung deines Skills bei den richtigen Anfragen greift und bei den falschen nicht.

Ob ein Skill geladen wird, entscheidet seine Beschreibung. Ist sie zu weit, springt er bei Aufgaben an, für die er nicht gedacht ist. Ein Satz, der sagt, wofür er nicht gilt, wirkt dabei oft mehr als jede weitere Erklärung.
Aufgabe 1 von 1

Fünf Anfragen, fünf Zuordnungen

Prüf die Beschreibung deines Skills mit fünf Anfragen. Bei welchen soll er anspringen, bei welchen nicht? Schärfe die Beschreibung, bis alle fünf richtig zugeordnet werden.

Mit Skill-Unterstützung: Leg den Skill ab und stell die Anfragen in neuen Chats. Ohne Skill-Unterstützung: Gib der KI die Beschreibung und frag bei jeder Anfrage, ob dieser Skill zuständig wäre und warum.

Mit Seltrano: Nimm den Skill „merkblatt-mitarbeitende“ und diese Anfragen. „Mach aus der Reisekostenrichtlinie eine einfache Übersicht für das Team.“ „Erstell ein Infoblatt zur neuen Homeoffice-Regel für alle Mitarbeitenden.“ „Fass die Reisekostenrichtlinie für die Geschäftsführung in drei Sätzen zusammen.“ „Schreib eine Antwort auf die Reklamation von Frau Baumgart.“ „Prüf den Liefervertrag auf Fristen.“

Mit deiner Aufgabe: Schreib fünf Anfragen zu deinem Skill, drei, bei denen er anspringen soll, und zwei, bei denen nicht.

Was du lieferst: die Zuordnung je Anfrage und die geschärfte Beschreibung.

Falle: Ohne den Satz „Nicht für …“ springt der Skill bei verwandten Aufgaben mit an.

Theorie dazu: Agent Skills – Arbeit einmal beschreiben, immer wieder nutzen

Klasse 12Chat-KI15 Min.

Drei Läufe, drei Regeln

Du verbesserst einen Skill im Alltag, Lauf für Lauf, mit genau einer Regel je Fehler.

Ein Skill wird im Gebrauch gut, nicht beim Schreiben. Wer nach jedem Fehler fünf Regeln ergänzt, bekommt eine lange Datei, der die KI gegen Ende schlechter folgt. Eine Regel je Lauf hält den Skill schlank und zeigt, was wirkt.
Aufgabe 1 von 1

Über eine Woche verteilt

Nutze deinen Skill in der nächsten Woche dreimal mit einem neuen Fall, jeweils in einer frischen Sitzung. Nach jedem Lauf: Bei einem Fehler nach der Ursache fragen und genau eine Regel ergänzen. Nicht mehr.

Was du lieferst: drei kurze Notizen, je mit Fall, Fehler und der neuen Regel.

Falle: Mehrere Regeln auf einmal. Dann weißt du nicht, welche gewirkt hat.

Theorie dazu: Agent Skills – Arbeit einmal beschreiben, immer wieder nutzen

Das Material

Alle Unterlagen stammen aus derselben erfundenen Firma. Jedes Dokument gibt es als Text zum Kopieren und, wo es in der Praxis so ankommt, als Datei zum Hochladen.

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